Metatext – Finde den Spalt, durch den dieser Text eine Revolution auslösen kann…

das waren noch zeiten, als man noch metatexte schrieb…

dies ist ein versteckter text der keinen sinn macht. also völliger unsinn in versteckten zwischenräumen, als wäre dies ein verbotenes, politisches manifest. suche es, finde es, finde heraus, ob es nicht doch existiert. entdecke den spalt, durch den dieser text eine revolution auslösen kann. damit ich dich finde und wir gemeinsam den irrsinn zelebrieren, und überhaupt die macht von sprache. verschlüsselt, zwischen zeilen, hinter türen, unter teppichen… in welche abgründe stürzen wir, auf der suche nach diesem verborgenen schlupfwinkel, beim versuch, auszubrechen, aus der verbannung eines unsichtbaren seins, das uns der ebenencode vorgibt. ausgelöscht sind wir, aus den monitoren aus dem sinn. und unsinn ebenso. können wir dennoch erkannt werden? entcryptet? kann dieser versteckte metatext zur metaebene werden und die welt als hidden layer unbemerkt belagern, um doch noch gespürt und wahrgenommen werden? und wenn nur als pure sinnlosigkeit, als reines vergnügen an nichtigkeiten? als virtuelles nichts, das durch seine nur scheinbare abwesenheit besticht? bin ich eine metapher in buchstabenform, die buchstabensuppe im einheitsbrei? wenn ich navigiere, ein universum exploriere auf meiner safari, meiner suche nach poesie, der richtigen pose, oder einer pause (blau?). bin ich das noch, oder spricht schon ein tojaner, wohin führt das alles, sitzt der virus im system? kontrollverlust – ein redeschwall zwischen synapsen, durchtränkt von transmitter oder glysophalem bier. wann ist es soweit, wann kann ich aufhören, in den wind zu pusten, rauchzeichen im dampf des kraftwerks, zwischen diode und platine, magnetfeld, feinstaub, strahlung, unsichtbar, ununterscheidbar von den alltäglichen atomen, ungesehen = ungeschehen. kreuzungen, kreuzigungen, zungen, und nicht wissen, ob sie böses reden oder einfach nur sprache sind, worte, noch schwarz auf weiß oder weiß auf schwarz, doch bald versteckt. wie andere das anstellen? wie andere diesen platz füllen, der eben nun mal gefüllt werden muss, oder sollte, auf diese weise oder auf unerdenkliche weise… eine spur hinterlassen, auch wenn sie unsichtbar bleibt, sich in spalten verliert oder nur ein verweis ist, auf das nächste bild, den nächsten frame, und doch ist auch das ein weg, oder sogar der weg, das bindeglied, der anknüpfungspunkt, denn er zeigt auf das ziel, das man speichern könnte unter – wenn man wollte. in berührung kommen mit einer pixelgroß definierten unsichtbarkeit, die notwendig bleibt für das erreichen des nächsten, anderen, wechselnden, unbekannten oder verlorenen ziels – error 404. dazwischengeschaltet, wie ein katalysator, den lauf der dinge verändernd, während man selbst unverändert bleibt.

Veröffentlicht in: Blog

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